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Brandkatastrophen vernichten auch heute noch Menschenleben, Kulturgüter, Sachwerte und schädigen die Umwelt. Stetig steigende Wertekonzentrationen, automatisierte und digitalisierte Betriebsabläufe tragen dazu bei, dass Brand- und deren Folgeschäden immer kostenintensiver werden. Moderne Werkstoffe mit kritischem, umweltbelastendem Brandverhalten stellen eine zusätzliche Herausforderung dar.

Baulicher Brandschutz allein kann Menschenleben und Sachwerte nicht schützen. Nur in Verbindung mit technischem Brandschutz entstehen Lösungen, die Entstehungsbrände zuverlässig detektieren und mit einer effektiven Löschanlage ein Feuer im Keim ersticken, bevor Betriebsunterbrechungen und Schlimmeres drohen.

Die immer komplexer werdende technische Ausstattung der heutigen Industriebetriebe stellt den Brandschutz stets vor neue Aufgaben. Besonders der Produktionsbereich birgt mit seinen Maschinen und teilweise kompletten Produktionsstraßen vielfältige Brandrisiken.

Pulverlöschanlagen

Pulverlöschmittel hat seine überzeugende Wirkung bei der Bekämpfung von Entstehungsbränden mit Handfeuerlöschern unzählige Male bewiesen. Je nach Brandrisiko wird die Pulverlöschanlage z.B. mit ABC, BC- oder Metallbrandpulver gefüllt. Die schlagartige Löschwirkung resultiert im wesentlichen aus dem antikatalytischen Effekt, einem chemischen Eingriff in den Verbrennungsprozess. Wegen der hohen Löschleistung werden Pulverlöschanlagen als Raum- oder Objektschutz bevorzugt in Chemieanlagen, Prozessanlagen, Triebwerksprüfständen, Lagerräumen, Ölkellern, Behältergruben, Füllstationen, Hafenanleger, Gastankern und Flugzeughangars eingesetzt.

Gas-Löschanlagen

mit Kohlendioxid oder FM 200 wirken, indem sie den Luftsauerstoff verdrängen bzw. chemisch in den Verbrennungsprozess eingreifen. Bei einer Löschanlage, die dem Raumschutz dienen soll, erfolgt die Flutung erst nach einer Vorwarnzeit, wodurch Personen ein sicheres Verlassen des Flutungsbereiches ermöglicht wird (gemäß BGR 134).

Eingesetzt werden solche Löschanlagen in Bereichen, in denen selbst geringe Löschmittelrückstände unerwünscht sind, z.B. in EDV-Maschinenräumen, Lagerräumen, Pulverbeschichtungsanlagen, Schaltschrankräumen, Motorprüfständen oder bei Schleif- und Druckmaschinen.

Wasser ist als Mittel zur Feuerbekämpfung anerkannt und effektiv. Sprinkleranlagen kommen in zahlreichen Anwendungsgebieten zum Einsatz. Sie eignen sich für den Schutz von Gewerbe- und Industriebauten ebenso wie für Hotels und Krankenhäuser. Die Zumischung filmbildender Schaummittel erweitert das Einsatzfeld unserer Sprinkleranlagen auf nahezu alle Risiko-bereiche.

Sprinkler sind speziell entwickelte Sprühdüsen, die durch ein Glasfässchen geschlossen sind und automatisch auf Brandwärme reagieren. Sie treten in Aktion, wenn das Glasfässchen zerplatzt und der Düsenverschluss freigesetzt wird. Sofort tritt Wasser aus der Düse und wird durch einen Sprühteller als feiner Wasserregen über den Brandherd wirksam verteilt. Sprinkleranlagen arbeiten äußerst effektiv, denn sie lösen selektiv aus und löschen ausschließlich dort, wo gelöscht werden muss. Die aktivierten Sprinkler begrenzen Brände auf ihren Entstehungsherd und erleichtern damit den Löscheinsatz der Feuerwehr.